Implantologie
bietet eine Alternative zum herkömmlichen Zahnersatz
„3. Zähne“. Es handelt sich um das Einpflanzen
künstlicher Zahnwurzeln in den Kieferknochen (Implantate),
die als Verankerung für Zahnersatz dienen und bessere
Sprech- und Kaufunktionen erzielen als die „3. Zähne“.
Die künstlichen Zahnwurzeln sind kleine
Schrauben und bestehen aus dem körperverträglichen
Metall Titan, welches z.B. auch bei Hüftgelenkprothesen
zum Einsatz kommt. Das Einsetzen der Implantate erfolgt in
der Regel unter örtlicher Betäubung und ist somit
ein schmerzfreier chirurgischer Eingriff.
Voraussetzung für das Setzen von Implantaten
ist das Vorhandensein einer ausreichenden knöchernen
Substanz. Mangelnde Knochensubstanz kann gegebenenfalls durch
Verfahren zum Knochenaufbau beseitigt werden. Hierbei gibt
es Möglichkeiten mit körpereigenem (Knochenaufbau
mit Blutplasmafraktionierung nach Blutentnahme, P.R.G.F.-Verfahren)
oder körperfremdem Material abzuhelfen.
Die Lebensdauer von Implantaten ist bei guter Mundhygiene
und regelmäßigem Recall (min. 2x jährliche
Kontrolluntersuchung) unbegrenzt. Die Mißerfolgsquote liegt
nach 15 Jahren zwischen 5-10%.
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